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aktualisiert am: 16.10.2017




Armbrust Sichtung
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 Nathalie Zier aus Leutesheim qualifiziert sich für die Armbrust-Weltmeisterschaft in Frankreich
»Eine Medaille bei der WM - das ist mein Traum«

Kehl-Leutesheim: (pr). Die 18-jährige Nathalie Zier aus Leutesheim darf für Deutschland beim Armbrustschießen in Frankreich an den WM-Start gehen. Am Samstagabend soll sie beim Leutesheimer Schützenfest dafür von Ortsvorsteher Ernst Kleinmann geehrt werden.
Riesenaufregung im Hause Zier, Riesenaufregung beim Leutesheimer Schützenverein, große Aufregung im Dorf: Nur Nathalie Zier bleibt bislang ganz cool. Denn die 18-jährige hat, so hat es zumindest den Anschein, Nerven so stark wie die Sehne ihrer Armbrust. Mit der katapultierte sie am vergangenen Wochenende im pfälzischen Landstuhl die Pfeile wie an der Schnur gezogen ins Schwarze und schockte dabei die Konkurrenz: Rang eins nach drei Wettbewerben. Platz drei hätte für die WM-Quali schon gereicht. Doch bereits nach zwei Durchgängen hatte Nathalie Zier 16 Ringe Vorsprung auf den vierten Rang und stand daher schon mit anderthalb Beinen auf dem Siegertreppchen. 16 Ringe - das sind bei dieser Leistungsdichte Welten.
Jetzt nimmt Nathalie Zier die Weltmeisterschaft ins Visier. Die findet ab 30. August in der Nähe von Paris statt und die junge Leutesheimerin hofft, dort ähnlich treffsicher zu sein. »Eine Medaille bei der WM - das ist mein Traum«, sagt Nathalie Zier. Armbrust schießt die zielorientierte junge Dame erst seit dem letzten Jahr. Mit dem Luftgewehr begann sie allerdings schon sehr viel früher. Bei dieser Disziplin ist sie schon über Jahre hinweg sehr erfolgreich unterwegs und half zuletzt dabei, die Leutesheimer Mannschaft in die Verbandsliga zu schießen.
Beim Armbrust-Wettbewerb konnte sich Nathalie Zier regelmäßig steigern. Im März qualifizierte sie sich mit einem dritten Platz für den Nationalkader, jetzt liegt sie in ihrer Altersklasse bundesweit ganz vorne.
Uwe Hummel, Chef der Leutesheimer Schützen und Mentor von Nathalie Zier, bescheinigt der 18-jährigen eine ungeheure mentale Stärke und Siegeswillen pur. Doch allein das reicht für die Spitze in Deutschland nicht aus. Das weiß auch Nathalie Zier. Und so trainiert sie abends, wenn sie von ihrer Ausbildung bei der Stadt Kehl zur Verwaltungsfachangestellten nach Hause kommt, oftmals viel fleißiger als alle anderen. Bis zu fünf Mal in der Woche schießt sie bei den Übungen ihre Pfeile ab. Zusätzlich steht dann noch ein ausgleichendes Fitnessprogramm auf dem Plan.

 

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Nathalie Zier vom SSV Leutesheim gelingt der Sprung in den Nationalkader

Kehl-Leutesheim: (mk) Die junge Sportschützin Nathalie Zier vom Sportschützenverein Leutesheim schafft im “WM-Jahr“ den Sprung in den Nationalkader mit der Sport-Armbrust.
Am Wochenende, 13. u. 14.03.2010 fand in Bad Homburg die Nationalkadersichtung mit der Sport-Armbrust statt. Hierbei mussten die zwölf Starterinnen aus acht Landesverbände insgesamt drei Durchgänge absolvieren, welche anschließend zusammen addiert wurden. Nathalie Zier begann die Sichtung mit einem verhaltenen und ausbaufähigen Ergebnis von 372 Ringen. Damit befand sich die Achtzehnjährige nach dem ersten Durchgang auf dem fünften Platz. Im anschließenden zweiten Durchgang schoß sie dann das bis dahin beste Ergebnis der Juniorinnen und kletterte mit hervorragenden 381 Ringen auf Platz drei der Tabelle. Ein guter Ausgangspunkt für den letzten Wettkampf, welcher am Sonntag stattfand. Jedoch war im Rennen um die sechs zu vergebenden Plätze im Nationalkader noch längst nichts entschieden. Nur wenige Ringe lagen zwischen den Schützen und deren Platzierungen. Am letzten Tag gingen die Nerven der Teilnehmerinnen somit auf Glatteis. Nathalie Zier konnte mit 373 Ringen im letzten Durchgang ihren dritten Platz verteidigen und hat damit den Sprung in den Nationalkader geschafft. Damit erwartet das Leutesheimer Nachwuchstalent nun ein internationaler Mehrländerkampf in Wil (Schweiz) und die WM-Ausscheidung Ende Juli in Landstuhl (Pfalz). Eine riesen Chance sich ein Ticket  zur diesjährigen WM nach Frankreich zu sichern.
Durch diesen Nationalkaderplatz macht die Leutesheimerin beim DSB auf sich aufmerksam und es könnte ein Sprungbrett sein, sich auch in anderen Disziplinen, wie mit dem Luftgewehr, zu qualifizieren. Erst kürzlich war Nathalie Zier beim Aufstieg ihrer Mannschaft in die Luftgewehr-Verbandsliga ein wichtiger Leistungsträger.
Ihre Vereinskollegin Sabine Lepold, die für den Württembergischen Schützenbund und den SV Dietersweiler im Damenbereich an den Start ging, verpasste die Qualifikation um lediglich fünf Ringe. Sie belegte in der Schützenklasse den elften Platz.

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Leutesheimer Nachwuchsschützin zur Nationalkader-Sichtung eingeladen
>> Nathalie Zier vom SSV Leutesheim wurde vom Landesverband nominiert <<

Kehl-Leutesheim: (mk) Das Leutesheimer Nachwuchstalent Nathalie Zier wurde vom Südbadischen Sportschützenverband zum Nationalkader-Sichtungsschießen mit der Armbrust nominiert. Die sympathische Achtzehnjährige hat dabei beste Chancen im WM-Jahr den Sprung ins Junioren-Nationalteam zu schaffen.
Das Sichtungsschießen mit der Sportarmbrust 10m zur Nationalkaderbildung für das Sportjahr 2010 wird am Wochenende 13. und 14. März vom Deutschen Schützenbund in Bad Homburg ausgetragen. Im weiblichen Juniorenbereich gehen zwölf Starterinnen aus acht Landesverbände an den Start. Jeder Schütze muß über zwei Trainingstage insgesamt drei Wettkampfserien á 40 Schuß absolvieren, die anschließend zusammen addiert werden.
Schon alleine die Teilnahme zu diesem Sichtungsschießen und die Tatsache sich mit den besten Schützen Deutschlands zu messen ist ein riesen Erfolg für die ehrgeizige und erfolgreiche Leutesheimer Sportschützin.
Durch ihre konstant guten Leistung ist Nathalie Zier bereits ein wichtiger Leistungsträger in der Leutesheimer Bezirksligamannschaft, welche nächste Woche den Wiederaufstieg in die Verbandsliga ins Visier nimmt.

Mit Sabine Lepold nimmt eine weitere Leutesheimer Vereinskollegin an diesem Sichtungsschießen im Damenbereich teil. Doch Sabine Lepold startet in diesem Jahr für den Württembergischen Schützenbund und den SV Dietersweiler und vertritt somit nicht mehr die Leutesheimer Fahne.

Armbrustschießen: vom legendären Apfelschuss zur Hightech-Sportart
Armbrustschießen erinnert die meisten eher an Wilhelm Tell als an eine moderne Sportart. Doch seit dem legendären Apfelschuss hat sich die Armbrust von ihrem Einsatz bei der Jagd und der Stadtverteidigung im Mittelalter zu einem wahren Hightech-Sportgerät entwickelt und ähnelt sehr dem Luftgewehrschießen. Meist ist der Querbogen auf einen Luftgewehrschaft aufgebaut. Gezielt wird wie beim Gewehrschießen durch ein Diopter und ein Ringkorn, wobei eine kleine Wasserwaage hilft, die Armbrust immer in der gleichen Lage zu halten. Ist der Bogen (meist aus Karbon gefertigt) gespannt, legt man einen Bolzen auf eine Schiene, mit dem Abdrücken löst sich die Bogenspannung und läßt den Bolzen ins Ziel fliegen. Hinter der Zielscheibe befindet sich ein Bleistück, in dem der Bolzen stecken bleibt und dann vom Schützen für den nächsten Schuss wieder herausgedreht wird. Geschossen wird wie in der Luftgewehrdisziplin auf eine Entfernung von 10m, sowie auf die selben Scheiben wie mit dem Luftgewehr.
 
 

>> www.Schuetzenverein-Leutesheim.de <<