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aktualisiert am: 24.04.2017




Relegationsschießen
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Leutesheim II ist in die Bezirksliga aufgestiegen
Team und Fans zitterten bis zur letzten Kugel um den Aufstieg
Wechselbad der Gefühle - sehr knappe Entscheidung beim Relegationsschießen in Lauf

Foto: (von links) Teamchef Mario Kenngott freut sich mit den Schützen von Leutesheim II Mario Nock, Nathalie Zier, Frank Schröder, Thomas Schneider und Pierre-Jean Milliere über den Aufstieg in die Luftgewehr-Bezirksliga.

Beim Relegationsschießen zum Aufstieg in die Luftgewehr-Bezirksliga erlebten die Leutesheimer ein Wechselbad der Gefühle. Letztendlich erzielte die Verbandsligareserve den Wiederaufstieg um knappe 14 Ringe.

Kehl-Leutesheim: (mk) Das Turnier auf der Schießsportanlage in Lauf, zudem sich 13 Mannschaften qualifiziert hatten, stand in diesem Jahr unter enorm hohem Niveau. Zudem gab es nur zwei frei Plätze in der Bezirksliga zu vergeben. Die Luft, um sich auf einen dieser zwei Qualifikationsplätze zu schießen, wurde für die 11 gestarteten Mannschaften sehr dünn (der SV Forbach und SV Weisenbach sind nicht angetreten). Von jedem Verein mussten fünf Schützen zwei Serien im Verlauf des Wettkampfes absolvieren, die am Ende zusammen addiert wurden.
Der SSV Leutesheim hat seine Stammmannschaft bestehend aus dem Franzosen Pierre-Jean Milliere, Nathalie Zier, Thomas Schneider und Frank Schröder durch Mario Nock verstärkt, der zuletzt etliche Jahre pausierte und erst kürzlich bei der Kreismeisterschaft sein Comeback feierte. Teamchef Mario Kenngott drückte für ihn die Ersatzbank.
Gleich im ersten Durchgang wurde die nervliche Belastung, wie schon in den Jahren zuvor, fast wieder zum Verhängnis für die zum Teil noch recht jungen und unerfahrenen Leutesheimer Schützen. Nur durch die Verstärkung von Mario Nock, der hervorragende 385 Ringe erzielte, konnte ein akzeptables Ergebnis von 1873 Ringe erreicht werden. Die anderen Leutesheimer blieben zum Entsetzen der mitgereisten Fans teilweise weit unter ihren Möglichkeiten. Nathalie Zier bekam zudem noch ein Zeitproblem. Nur durch Druck von Trainer Uwe Hummel schaffte sie es dann noch alle 40 Schuß innerhalb der vorgeschriebenen Zeit in letzter Sekunde im Ziel zu landen. Nachdem alle 11 gestarteten Mannschaften ihren ersten Durchgang beendet hatten lag der SSV Leutesheim mit diesem Ergebnis dennoch überraschend auf Platz zwei hinter Eisental, also auf einem Aufstiegsplatz. Der Bezirksligaabsteiger SV Balg und der SV Sandweier saßen den Ortenauer jedoch mit nur vier Ringe Rückstand im Nacken.
Dies ließ auf einen spannenden zweiten Durchgang blicken, in dem die Leutesheimer noch mal volle Leistung bringen mußten. Der SV Eisental schien mit 1899 Ringe, bedingt durch die eingesetzte Bundesligaschützin Medea Mlynczak, die 396 Ringe erzielte, an diesem Tage unbezwingbar. Doch im zweiten Durchgang, ohne diese Schützin, erzielte der SV Eisental dann nur noch 1864 Ringe und die Leutesheimer kamen zudem besser in Schuß und erzielten hervorragende 1882 Ringe. Acht Ringe Rückstand fehlten letztendlich um am Spitzenreiter Eisental vorbeizuziehen. Somit mußten die Leutesheimer abwarten und zittern, was die Verfolger machen. Sandweier konnte sich nicht verbessern und war somit aus dem Rennen. Im letzten Durchgang des Tages ging dann noch mal der Bezirksligaabsteiger Balg an den Start. Diese bewiesen prompt auch ihr Bezirksliganiveau und landeten einen guten Schuß nach dem anderen im Ziel. Zur Mitte des Wettkampfes ergab die Hochrechnung, daß es äußerst knapp wird und es schien, als ob Balg an Leutesheim vorbeiziehen und vom Aufstiegsplatz verdrängen könnte. Als dann noch Sarah Frühe ihre Serie mit hervorragenden 390 Ringe beendete glaubte man in den Leutesheimer Reihen kaum nach an eine Wende. Doch die vier anderen Balger Schützen zeigten plötzlich unerwartet Nerven, brachen völlig ein und vergaben mit 1872 Ringe den fast schon sicheren Aufstiegsplatz.
Mit 14 Ringe Vorsprung konnte der SSV Leutesheim II somit den zweiten Tabellenplatz halten und den Wiederaufstieg nach drei Jahre Abstinenz und im dritten Anlauf erzielen.
Unglücklicher Dritter wurde Balg, gefolgt von Sandweier, Muggensturm II, Durbach, Ettenheim, Neusatz II, Dundenheim II, Hornberg II und Schiltach.
Der SSV Leutesheim ist damit in der kommenden Saison mit je einer Mannschaft in der Verbands-, Bezirks- und Kreisoberliga perfekt vertreten.

>> alle Ergebnisse - hier <<